
Wer ist Alice?
Von Frankreich nach Berlin, mit Wolle in der Hand und vielen Ideen im Kopf.
Hallo, ich bin Alice. Ich komme aus der Picardie im Norden Frankreichs und lebe heute in Berlin. Mit Alice im Wolleland verbinde ich meine Freude am Stricken mit meiner Neugier auf schöne Materialien, ihre Herkunft und die Menschen, die dahinterstehen.
Meine Geschichte
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Wie alles angefangen hat
Stricken gehört schon lange zu meinem Leben. Meine Großmutter hat mir als Kind die ersten Maschen gezeigt. Während meines Studiums habe ich das Stricken zusammen mit einer Freundin wiederentdeckt.
Besonders intensiv wurde es später, als ich in einer kleinen Stadt im Südwesten Frankreichs lebte. In einem Jahr habe ich alle meine Weihnachtsgeschenke selbst gestrickt. Ich wollte mir Zeit für die Menschen nehmen, die mir wichtig sind, und ihnen etwas Persönliches schenken.
Rückblickend beschreibt dieser Moment ziemlich gut, was ich am Stricken mag: Es geht nicht nur darum, am Ende etwas Schönes in den Händen zu halten. Es geht auch um die Zeit, die man sich dafür nimmt, und um die Freude, etwas selbst entstehen zu lassen.
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Als ich anfing, genauer hinzuschauen
Beruflich habe ich einige Jahre an grenzüberschreitenden und europäischen Projekten gearbeitet. Dabei habe ich viel gelernt, unter anderem über Organisation, Zusammenarbeit und unterschiedliche Perspektiven. Gleichzeitig fehlte mir in meinem Alltag zunehmend der Raum für handwerkliches und kreatives Arbeiten.
Auch mein Blick auf Konsum veränderte sich. Ich begann, mich stärker dafür zu interessieren, woher die Dinge kommen, die wir kaufen, und wer sie herstellt. Diese Fragen machten auch vor meinen eigenen Hobbys nicht halt.
Beim Stricken begegneten mir immer neue Modelle, Farben und Trends. Gleichzeitig wurde mir bewusst, wie wenig ich manchmal über die Herkunft meiner Garne wusste. Auf der Suche nach Antworten entdeckte ich kleine französische Spinnereien und regionale Wollprojekte, auch aus meiner Heimat. Ich fand es schade, dass viele dieser Initiativen in Deutschland kaum bekannt waren.
Nach und nach entstand daraus eine Idee: Ich wollte diese Garne sichtbarer machen und einen Ort schaffen, an dem das Material selbst, das Selbermachen und die Menschen dahinter Platz haben.